Am Donnerstag, 28. Mai 2026, haben wir uns zu einem Spaziergang um den Glücksburger Schlosssee getroffen. Bei wirklichem schönen, sommerlichen Wetter spazierten wir los, um dann im "Café am Schloß" gemeinsam Kaffee zu trinken und den leckeren Kuchen zu genießen. Es gab viel zu erzählen, sodass die Zeit viel zu schnell verging. (mn)
Am 11. April holten die Hüruper Landfrauen ihre ursprünglich für den Jahresanfang geplante Veranstaltung nach, die Schnee und Glatteis „zum Opfer gefallen war“. Das „Neujahrsfrühstück“ wurde zum etwas verspäteten „Osterfrühstück“, und die Vorsitzende eröffnete das üppige und vielfältige Buffet, zu dem jede Teilnehmerin ihren kulinarischen Beitrag geleistet hatte, mit den einladenden Worten „Langt to!“ Beim Kaffee und dem gemeinsamen Genuss der mitgebrachten Köstlichkeiten entwickelte sich wie immer ein reger Gesprächsaustausch.
Wo findet man das Glück? Die Antwort darauf sei sehr individuell, meinte Ilka Wartenberg als Überleitung zum Thema des Gastvortrages. Aber sicher könnten auch die Gemeinschaft und ein netter Schnack bei den Landfrauen für Wohlfühlmomente sorgen.
Die Referenten, Birte und Martin Stährmann, waren an der Schlei und Eckernförder Bucht auf die Suche nach dem Glück gegangen und präsentierten aus ihrem gleichnamigen Buch anschaulich einige Beispiele ihrer besonderen Glücksorte, die sie nach ganz verschiedenen Kriterien wie Landschaft, Geschichte, Kultur, Architektur oder auch Kulinarik ausgewählt hatten. Es war eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus vielen bekannten Plätzen, wozu außergewöhnliche und schöne Ecken in den Städten Kappeln, Arnis oder Schleswig zählten, aber ein paar Geheimtipps wie beispielsweise das Naturschutzgebiet Reesholm oder ein Waldspaziergang in Altenhof waren auch dabei und weckten den Wunsch, diese Kleinode selbst zu entdecken.
Eine kleine Fragerunde aus dem Schleswig-Holstein Quiz, das die beiden Autoren ebenfalls zusammengestellt haben und neben anderen Quiz, Reisebüchern und Romanen zum Verkauf anbieten, lockerte den Vortrag auf und bescherte mit richtigen Antworten so manches Erfolgserlebnis.
Mit vielen Anregungen für ein positives Lebensgefühl endete ein sehr gelungener Samstagvormittag.
(Susanne Paulsen)
Am Donnerstag, 12. März 2026, hatten wir gemeinsam mit dem Landfrauenverein Husby zu einem Vortragsabend mit dem Titel „Risiko? – Nein danke!“ eingeladen.
Dr. Gisa Andresen, ärztliche Geschäftsführerin der Ärztekammer SH, referierte ernst, aber auch ein wenig humorvoll in Ihrem Vortrag über die gängigen Mythen rund um das Thema Prävention, z.B. ob Fett wirklich fett macht, Rotwein gesund ist und Jogger tatsächlich länger leben. Unsere Gene bestimmen etwa 20–30 % unserer Gesundheit, den weitaus größeren Teil können und müssen wir selbst gestalten.
Vielen Dank an den LandFrauenverein Husby, für die Gastfreundschaft und die Vorbereitung des Abends.
Die Mitgliederversammlung am Jahresanfang sei immer eine ganz besondere Veranstaltung, meinte die Vorsitzende des Landfrauenvereins Hürup und Umgebung, Ilka Wartenberg, in ihrer Begrüßung. Sie sei eine „Schnittstelle zwischen gestern und morgen“.
Zahlreiche Fotos veranschaulichten den Rückblick von Susanne Paulsen auf das vielfältige Veranstaltungsprogramm 2025. Höhepunkte seien unter anderem die Fahrt zum Musical Michael Jackson, der Besuch einer Vorstellung von Broschmann & Finke sowie die spannenden Vorträge über Künstliche Intelligenz oder die Behandlung von Fußproblemen gewesen. Die Schriftführerin kündigte auch für dieses Jahr wieder ein buntes Angebot aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur oder Gesundheit an, wobei sie besonders die geplante Belgienreise im Mai mit dem Besuch im Europaparlament in Brüssel hervorhob.
Der Bericht der Kassenführerin Maren Jessen wies einen soliden Kontostand aus und bestätigte die umsichtige und sparsame Haushaltsführung des Vereins. Ein Dank ging an die Gemeinde Hürup für die finanzielle Zuwendung.
Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurde die stellvertretende Vorsitzende Margot Neumann einstimmig wiedergewählt. Ausdrücklich gelobt wurde ihr fachkompetentes Engagement für den digitalen Auftritt der Landfrauen, zum Bespiel bei der Pflege der Homepage.
Zukunftssichernde Strategien für den Landfrauenverein standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Dieses Thema liege dem Vorstand sehr am Herzen, betonte Ilka Wartenberg. So werde mit den vorgesehenen Satzungsänderungen im kommenden Jahr, die den Mitgliedern vorgestellt wurden, beispielsweise die Bildung eines Teamvorstandes erleichtert. Weitere Korrekturen der Paragrafen betrafen notwendige formelle Anpassungen an aktuell geltendes Vereinsrecht.
Die Ergebnisse der im letzten Jahr durchgeführten Mitgliederbefragung umfassten zur Freude der Vorsitzenden viele Vorschläge, wie die Bekanntheit und Attraktivität der Landfrauen gesteigert werden könnten. Sie versprach, diese Anregungen sorgfältig auszuwerten und aufzunehmen.
Eine Idee wurde sogleich umgesetzt. Am 18. März fand der erste „Landfrauenstammtisch“ in der Gaststätte Plunschli statt – ein zwangloser „Schnacktreff“ für alle Interessierten, der sich im besten Fall zu einem regelmäßigen und festen Termin etablieren könnte.
Nach dem offiziellen Teil der Versammlung und einem gemeinsamen Imbiss stellten Stefanie Grube und Britta Balzar die Arbeit des Vereins Asante e.V. vor, der 2003 von Christine Rottland in Tiwi, Kenia, zur Förderung von Schulkindern gegründet wurde. Die beeindruckende Präsentation verdeutlichte die vor Ort herrschende Armut, dokumentierte aber vor allem auch die verschiedensten durch Spenden ermöglichten Projekte in Bezug auf Bildung und Ernährung, um Kindern die Chance auf ein besseres Leben zu geben. Als „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützt der Verein ebenfalls das Frauenprojekt „Engel für Afrika“. Diese in einer Häkelgruppe von afrikanischen Frauen gefertigten Engel boten die Referentinnen aus dem Helferkreis „Flensburg-Harrislee“ neben vielen anderen Produkten abschließend zum Verkauf an, wobei der komplette Erlös laut eigener Aussage an den Verein Asante e.V. ging. (Susanne Paulsen)
„Eine kurze Auszeit kann erholsamer sein als ein langer Urlaub.“ Diese Zeilen aus einer Reisezeitschrift könnten die Hüruper Landfrauen sicher bestätigen – zumindest die Teilnehmer der einwöchigen Kurreise Ende Januar nach Swinemünde auf der Insel Usedom.
Bereits zum fünften Mal war es ein nahezu perfekter Start ins Neue Jahr. Erstmals verwandelten Schnee und Eis die Promenade und den Strand rund um das Hotel Ewerdin an der polnischen Ostsee jedoch in eine zauberhafte Winterlandschaft. Dadurch fielen die Spaziergänge am Meer vielleicht nicht so lang aus, aber Erholung boten auch die vielfältigen Wellnessangebote in der Bäderabteilung, wo erfahrene Physiotherapeuten für Wohlbefinden sorgten.
Kulinarische Genüsse dreimal täglich vom bunten Buffet trugen zum Gelingen der Reise wieder genauso bei wie der Spaß und die Unterhaltung beim Bingo, dem Tanzabend oder beim Spielen im Panorama-Café. Mit den abendlichen Cocktails und einem regen Gesprächsaustausch war der Kur-Urlaub in Swinemünde wieder einmal ein rundum schönes Gruppenerlebnis, das wohl auch im nächsten Jahr den Weg ins Veranstaltungsprogramm der Landfrauen finden wird. (Susanne Paulsen)
Witterungsbedingt mussten wir unser Neujahrsfrühstück leider absagen und werden einen neuen Termin bekanntgeben.
LandFrauenVerein Hürup und Umgebung e.V.
Ilka Wartenberg (1. Vorsitzende)
Brettenburger Straße 22
24975 Hürup
Tel. 04634 - 1810
E-Mail [email protected]