Kur-Urlaub in Swinemünde

Einmal tief durchatmen. Das konnten in der letzten Januarwoche die Teilnehmer der Kurreise nach Swinemünde, organisiert von den Hüruper Landfrauen. Dabei profitierten sie nicht nur von der frischen Meeresluft an der Ostsee, sondern auch von der entspannten Corona-Situation vor Ort, die bei einer Inzidenz von 40 eine gelockerte Atmosphäre ermöglichte, die sie im Hotel Ewerdin und in der Stadt genießen durften. Gleichzeitig wurden die notwendigen Sicherheitsstandards und Hygienevorgaben jedoch zu jeder Zeit eingehalten. Eine Woche lang ließen sich die Reisenden kulinarisch verwöhnen und in der Bäderabteilung ihre kleinen und großen körperlichen „Wehwehchen“ behandeln. Die medizinischen Anwendungen waren vielfältig und taten gut.

Land und Leute wurden der Gruppe bei einem sehr interessanten Nachmittagsausflug rund um Swinemünde nähergebracht. Der Nationalpark Wollin begeisterte mit seiner Waldlandschaft, und auf Karsibor, einer der drei größten Inseln im Stettiner Haff, erwartete die Gäste in einem neu errichteten, gemütlichen Lokal Glühwein und leckerer Kuchen. Es wurde überall gebaut, vor allem um die Infrastruktur zu verbessern. Zum Beispiel warten die Einheimischen sehnsüchtig auf den Tunnel unter der Swine, der dieses Jahr noch fertig werden soll. Aber auch der Tourismus soll vorangebracht werden, man spürte bei den Ausführungen des Reiseleiters durchweg Aufbruchstimmung. Auf der Rücktour fühlte man sich im Seebad Misdroy noch einmal in den Advent versetzt. Die Weihnachtsbeleuchtung wird in Polen erst Ende Januar abmontiert.

Kartenspielen, Bingo-Abend, ein bisschen Tanzmusik oder einfach nur die netten Gespräche beim abendlichen Cocktail taten ihr Übriges, Spaß zu haben und den Alltag zu vergessen. Alles in allem war es ein rundum erholsamer Urlaub, den man nur weiterempfehlen kann.                                                                                                            ( Bericht und Fotos SP )