Lu Jong - Heilyoga aus Tibet

„Körper und Geist in Einklang bringen“. Das ist - einfach ausgedrückt - das Ziel der Bewegungslehre „Lu Jong“. Im November gab Britta Rösch aus Maasbüll den Hüruper Landfrauen einen kleinen Einblick in die Lehre des Tibetischen Heilyoga. Sie skizzierte die Entstehungsgeschichte dieser Heilkunst, die auf einer rund 8.000 Jahre alten Tradition beruht. Tibetische Mönche lebten in der Einsamkeit der Berge und entwickelten ihr eigenes medizinisches Wissen, um sich gesund zu erhalten. Sie beobachteten die Tiere und ahmten ihr Verhalten nach. Die daraus hervorgegangenen spezifischen Körperbewegungen kombinierten sie mit der Atmung und benannten die Übungen nach dem, was sie „in natura“ sahen, zum Beispiel „Wildgans, die Wasser trinkt“ oder „Wie der Falke sich im Winde dreht“. Die Praxis des Lu Jong soll Blockaden öffnen und die „Körpersäfte“ in Einklang bringen mit den „fünf Elementen“: Raum, Erde, Wind, Feuer und Wasser.

Besonders spannend fand die Yoga-Expertin, dass es mit Tulku Lobsang, geboren 1976, einen noch lebenden buddhistischen Meister und Arzt der Tibetischen Medizin gibt, der mit seiner Organisation „Nangten Menlang“ dieses Wissen bewahren und auch im Westen verbreiten möchte.

Nach der Theorie durfte die Praxis nicht fehlen! Mit einigen einfachen, aber intensiven Übungen veranschaulichte die erfahrene Kursleiterin des Amtskulturringes in Hürup, wie die Bewegungen in Verbindung mit einer rhythmischen Atmung Selbstheilungsprozesse im Körper anregen können. Es sei eine Art „innerer Akupressur“, erklärte Rösch. Das Heilyoga sei für alle Altersgruppen geeignet und könne auch bei körperlichen Einschränkungen modifiziert ausgeübt werden.

Die Neugier auf weitergehende Erfahrungen im „Lu Jong“ wurde bei vielen Landfrauen an diesem „Schnupperabend“ auf jeden Fall geweckt. Sie meldeten ihr Interesse an einem weiteren Kurs in Hürup an und fuhren „ganz entspannt“ nach Hause.                                         (sp)

Fotos: mn und sp

Hören und Hörprobleme lösen

Eine starke Hörbeeinträchtigung führe in letzter Konsequenz zu sozialer Isolation, denn „gut hören und verstehen“ sei Teilhabe am Leben, betonte der Hörgeschädigten-Pädagoge Johann Bürgstein auf der Oktoberveranstaltung der Hüruper Landfrauen zum Thema „Hören und Hörprobleme“. Auch die Mitmenschen eines Schwerhörigen seien von den Folgen betroffen.

Der Verlust der Hörfähigkeit sei ein schleichender Prozess, erklärte der Experte und empfahl als Vorsorgemaßnahme einen Hörtest ab einem Alter von 50 Jahren. Eine frühe Diagnose durch den Facharzt vereinfache die Behandlung. Anschaulich erläuterte er, wie Töne vom menschlichen Ohr aufgenommen werden und schließlich als Schallsignale verschiedene Areale des Gehirns erreichen. Probleme könnten an vielen Schnittstellen entstehen.

Zwischen einer einfachen Hörhilfe und einem Cochlea-Implantat (Innenohrprothese) gibt es noch eine Reihe von anderen technischen Zusatzgeräten wie diverse Lautverstärker oder eine Telefonspule, die dabei helfen können, die auditive Wahrnehmung individuell weiter zu verbessern.

Der Hörgeräteakustiker ist die erste Anlaufstelle für die Versorgung mit einem geeigneten Hörsystem. Wenn es nach der Eingewöhnungsphase aber immer noch Probleme gibt, zum Beispiel beim Fernsehen, Telefonieren oder in Gesellschaft, ist vielleicht ein professioneller Berater die richtige Adresse. Dieser kann die Betroffenen bei der Hilfsmittelsuche, einem gezielten Training oder der Entwicklung einer eigenen Hörstrategie unterstützen.

Prävention ist sehr wichtig, wenn Menschen beruflich oder privat starkem Lärm ausgesetzt sind. Hier sollten schon vorbeugend passende Lärmschutzmaßnahmen (individueller Ohrenschutz) ergriffen werden, um schlimmere Auswirkungen zu verhindern.

Die vielen Fragen der Landfrauen zeigten das große Interesse an diesem Thema. Auch für diejenigen mit einem - noch - guten Hörvermögen war es ein sehr informativer und rundum gelungener Abend. 

Bericht und Fotos :   (sp)                                                                                                             

Streifzug durch die „Italienische Küche“ mit Ingrid

„Buon Appetito!“ Im September durften die Hüruper Landfrauen ein paar neue Facetten – abseits von Pizza und Pasta – der italienischen Küche kennenlernen. Kursleiterin Ingrid Giersdorf, selbst seit einigen Jahren Mitglied im Landfrauenverein Hürup, hatte leckere Rezepte herausgesucht sowie die dafür notwendigen Zutaten eingekauft und mitgebracht.

Nach ausführlicher Anleitung bereiteten die zuvor eingeteilten „Köchinnen-Duos“ in den Kochnischen des kirchlichen Gemeindezentrums von „Tacchino Tonnato“ bis zur „Mascarpone-Minze-Créme“ ein komplettes, typisch italienisches Menü zu.

Beim gemeinsamen Verzehr der nicht alltäglichen Speisen entstand in kürzester Zeit ein reger Gesprächsaustausch – nicht nur über „Küchenthemen“. Daran waren höchstwahrscheinlich der als Aperitif servierte Limoncello (Zitronenlikör) oder die schmackhaften Weine nicht ganz unschuldig.

Dank vieler Hände war das unumgängliche Aufräumen und Abwaschen nach dem Essensgenuss auch rasch erledigt. „Danke, liebe Ingrid! Es war ein schönes und interessantes Kocherlebnis.“ (sp)

MVZ Hürup

Am 16.08.2022 trafen sich die Hüruper Landfrauen zu einem Informations-Nachmittag zum Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) gGmbH im Amt Hürup.

Für die Gründungdes MVZ im Juli 2019 gab es schlagkräftige Argumente, denn es stand nichts weniger als die ärztliche Versorgung im Amtsgebiet auf dem Spiel. „Ohne das MVZ wären die Arztpraxen in Husby und Freienwill höchstwahrscheinlich nicht mehr da!“, betonte Volker Schümann, ehrenamtlicher Geschäftsführer des MVZ. Er erläuterte die Entstehungsgeschichte des MVZ von der Idee bis zur Umsetzung, die ohne das überdurchschnittliche Engagement vieler Beteiligter seiner Meinung nach fraglich gewesen wäre.

Herausgekommen ist  ein bundesweit einmaliges Konstrukt mit Modellcharakter, denn das MVZ wurde unter die Trägerschaft der Sozialstation Hürup gestellt, was wiederum ein optimaler Schlüssel für eine gute Verzahnung von ärztlicher Leistung und Pflege sei.

Das große Ziel sei die Zukunftsfähigkeit für die medizinische Versorgung im ländlichen

Raum, so Schümann. Daher biete das MVZ auch eine Antwort auf den demografischen Wandel, denn für die

Nachbesetzung von angestellten „Landärzten“ könnten nun auch flexible Teilzeitstellen angeboten werden,

die besonders bei Ärztinnen nachgefragt seien. Das geringe finanzielle Risiko könne ebenfalls dazu beitragen, sich für eine Arbeit in einer Landarztpraxis zu entscheiden. Die Aufgaben einer „Case Managerin“ stellte Julia Goll, die in Husby ihren Arbeitsplatz hat, anschaulich anhand eines Fallbeispiels vor. Auch wenn „Fall“ die wörtliche Übersetzung des englischen Begriffs „case“ sei, legte Goll großen Wert darauf zu bekräftigen, dass es immer um den Patienten als Menschen gehe. Zusammen mit ihrer Kollegin aus Freienwill sorgt sie – meist auf Anfrage durch Angehörige – mit einem sogenannten „Pflegepfad“ für die Koordination einer bedarfsgerechtenVersorgung des Pflegebedürftigen, der dafür verschiedene Kriterien erfüllen müsse, zum Beispiel alleinlebend, in der Bewegung eingeschränkt oder mehrfach chronisch erkrankt. Von ihrem fundierten „Allround- Einsatz“ als Netzwerkerin profitierten nicht nur der Patient und die Familien, sagte die gelernte Arzthelferin und examinierte Pflegekraft, sondern auch weitere Dienstleister wie Apotheken oder Physiotherapeuten und nicht zuletzt die Kranken- und Pflegekassen, die durch die Vermeidung von Doppelversorgung und dieMöglichkeit der häuslichen Pflege statt einer Heimunterbringung erhebliche Kosten einsparen würden. Die Installation des „Case Managements“ wurde bei Gründung des MVZ vom Sozialministerium Schleswig-Holstein mit einer Summe von 450.000 Euro gefördert. Diese Anschubfinanzierung laufe zum Jahresende leider aus, bedauerte Julia Goll. Aber man versuche alles, um dieses erfolgreiche Projekt weiterzuverfolgen. Der überaus interessante und spannende Vortrag bot anschließend noch Stoff für rege Gespräche.                                              (Bericht: sp     -    Bilder  mn)

Unsere Fahrradtour am 15.06.2022

Die diesjährige Fahrradtour der Hüruper Landfrauen startete am 15. Juni in Rüllschau mit 23 Radlerinnen. Die von den Maasbüller Mitgliedern organisierte Fahrt führte die Gruppe auf wunderschönen Nebenwegen über Maasbüll, Ruhnmark, Süderholz, Ranmark, Munkbrarup und Rosgaard und wieder zurück nach Rüllschau.

Für die „Fahrerinnen ohne Motor“ war die etwas hügelige Strecke manches Mal eine kleine Herausforderung. Aber es gab natürlich auch eine Erholungspause mit Getränken und frischer Melone. Das Wetter

war schön, wenn auch etwas wechselhaft. Ein absolutes Highlight war im Anschluss noch die Gartenbesichtigung bei Familie Andresen in Rüllschau. Der wunderschön und mit viel Liebe zum Detail angelegte Garten bot wiederum Stationen zum Ausruhen und Verweilen.

Wie immer endete die Veranstaltung mit einem bunten Salat-Buffet und Leckereien vom Grill. Beim Essen

blieb viel Zeit zum Schnacken – ein rundum schöner Nachmittag. Dieses zwanglose Miteinander war in der

Corona-Pandemie so schmerzlich vermisst worden.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen Irmgard und Helga und ihrem Helferteam. (sp)

Jahreshauptversammlung am 31.05.2022

„Endlich sehen wir uns wieder!“ Mit diesen Worten eröffnete die Vorsitzende Ilka Wartenberg die Jahreshauptversammlung der Hüruper Landfrauen und freute sich, dass ins Vereinsleben zurzeit ein wenig Normalität zurückgekehrt sei. Viele hätten den gemütlichen Schnack bei den Landfrauen-Treffen doch sehr vermisst, meinte sie.

Coronabedingt konnte die Mitgliederversammlung 2021 nicht abgehalten werden, so dass der Rückblick der Schriftführerin Susanne Paulsen ausnahmsweise einen Zweijahreszeitraum umfasste. Der Bericht war dadurch jedoch nicht länger, denn durch die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen konnte auch das Programmangebot an die Mitglieder nur sehr begrenzt ausfallen, was der Vorstand sehr bedauert und ihn vor besondere Herausforderungen gestellt hatte. Im Rahmen dieser Möglichkeiten und unter Einhaltung der Hygieneregeln gab es aber trotz alledem ein paar nette Begegnungen - bei Spaziergängen und Radtouren sowie einigen interessanten Vorträgen. Besondere Highlights waren die Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin vor der Pandemie, der Besuch im Gericht und Gerichtsmuseum Flensburg oder das Advents-Special der Gruppe Bidla Buh im „Culturgut“ in Flensburg-Weiche.

Die finanzielle Lage des Landfrauenvereins blieb auch in den Coronajahren relativ stabil, obwohl die Veranstaltungen für die Teilnehmer zumeist kostenfrei waren. Die Kassenprüferinnen attestierten Anke Kraus eine gute und übersichtliche Buchführung.

Dennoch musste der Vorstand unter einem gesonderten Tagungsordnungspunkt die Mitglieder über die Notwendigkeit einer Beitragserhöhung informieren. Bei ohnehin steigenden Kosten für Referentenhonorare oder Fahrkosten verschlinge allein die Abgabe an den Landesverband mehr als die Hälfte des Mitgliedsbeitrages. Auf der Vertreterinnenversammlung 2022 war zudem beschlossen worden, diese Abgabe in den kommenden Jahren noch weiter zu erhöhen. Der Hüruper und einige andere Ortsvereine hatten zwar dagegen gestimmt, konnten sich aber leider nicht durchsetzen. Nach kurzer Diskussion wurde dem Antrag auf eine Erhöhung des Jahresbeitrages um 12 Euro auf insgesamt 36 Euro ab 2023 zugestimmt. Die Vorsitzende bedankte sich für dieses einstimmige Votum und freute sich, dass damit der Gestaltungsspielraum für ein attraktives Veranstaltungsprogramm gewahrt bleibe.

Bereits 2021 stand turnusgemäß der Posten der Kassenwartin zur Wahl. Eigentlich wollte Anke Kraus dieses Amt nach nunmehr fünf Jahren endgültig abgeben, erklärte sich jedoch bereit, bis zur nächsten Jahreshauptversammlung weiterzumachen, da bisher keine Nachfolgerin gefunden werden konnte. Als Dankeschön für die bisher geleistete Arbeit und ihr Engagement für die Landfrauen erhielt sie eine Silberne Biene (als Vorabgeschenk) und einen Blumenstrauß. „Die Abschiedsrede folgt dann im nächsten Jahr“, versprach Ilka Wartenberg. Ihr Dank galt ebenfalls den Verteilerinnen der Programme, die auch jeweils einen kleinen Blumengruß bekamen.

Als Verstärkung für die Vorstandsarbeit konnte Ingrid Giersdorf als Beisitzerin gewonnen werden.                                                                                                                                  (sp)

 

 

Gartengespräche mit Dipl.-Ing. Christine Keetman-Hübsch aus Flensburg

Im Sommer „das Leben“ nach draußen verlegen – wohl dem, der das in seinem Zuhause verwirklichen kann. Ende April hatten die Hüruper Landfrauen Dipl.-Ing. Christine Keetman-Hübsch aus Flensburg zum „Gartengespräch“ auf dem Grundstück ihrer ersten Vorsitzenden Ilka Wartenberg eingeladen. Der wunderschön angelegte Teich und die abwechslungsreiche Bepflanzung waren bereits eine wahre Augenweide und boten das passende Ambiente dafür.  

Die Expertin für das „Outdoor-Wohnen“ erzählte zunächst von ihrem beruflichen Werdegang. Der Ausbildung zur Staudengärtnerin folgte ein Studium der Landschaftspflege mit Schwerpunkt Gartengestaltung. Seit vielen Jahren ist Keetman-Hübsch nun schon selbständig und bietet ihren Kunden Unterstützung an für die Erfüllung ihrer Gartenträume. So konnte sie in Hürup dann auch aus dem Vollen schöpfen in Bezug auf ihre Erfahrungen in der Planung und Umsetzung von öffentlichen und privaten Gartenprojekten. In den Hausgärten, betonte sie, sei es das Besondere, „das Drinnen und Draußen“ zu verbinden. Das könne sogar im Winter gelingen, beispielsweise durch eine geeignete Beleuchtung.

Was die Auswahl der Blumen, Bäume und Pflanzen betreffe, gehe der aktuelle Trend in Richtung Natur und Nachhaltigkeit. Dabei sollten einheimische Gewächse immer bevorzugt werden. „Wächst nicht, gibt das nicht!“, war ebenfalls ein wichtiger Satz im Vortrag. Es käme stets auf den jeweiligen Standort an. Aber ohne ein bisschen Anstrengung und Pflege schaffe man es meistens leider nicht, erklärte die Gartenarchitektin. Doch Gartenarbeit an der frischen Luft könne ja auch ein guter Ausgleich sein, vor allem bei sitzenden Tätigkeiten oder Stress im Beruf.

Die Teilnehmerinnen der ersten Landfrauenveranstaltung in diesem Jahr hatten schließlich noch jede Menge „Fach-Fragen“ mitgebracht, unter anderem für die Pflege von Stauden oder die biologische Bekämpfung von „Beikräutern“ (normal auch Unkräuter genannt!), Krankheiten und Schädlingen. Allgemein war das Interesse groß, welche Blumen sich wo am besten eigneten. Dabei spielten Sonne und Schatten, aber ebenso Wuchs und Blütezeit eine große Rolle. Weitere Fragestellungen ergaben sich beim Rundgang durch den frühlingshaft blühenden Garten. Einig waren sich wohl alle in der Überzeugung, dass ein Garten vor allem Erholungsort sei, den man mit allen Sinnen genießen könne. Stille oder Vogelgezwitscher für die Ohren, Pflanzenvielfalt und Blütenpracht für die Augen, aber auch die Freude, mit den Händen in der Erde zu wühlen und die Früchte seiner Arbeit zu „ernten“.

Der anregende Nachmittag endete auf der Terrasse bei Kaffee, Kuchen und munteren Gesprächen.                  Bericht sp

Fotos mn 

Kur-Urlaub in Swinemünde

Einmal tief durchatmen. Das konnten in der letzten Januarwoche die Teilnehmer der Kurreise nach Swinemünde, organisiert von den Hüruper Landfrauen. Dabei profitierten sie nicht nur von der frischen Meeresluft an der Ostsee, sondern auch von der entspannten Corona-Situation vor Ort, die bei einer Inzidenz von 40 eine gelockerte Atmosphäre ermöglichte, die sie im Hotel Ewerdin und in der Stadt genießen durften. Gleichzeitig wurden die notwendigen Sicherheitsstandards und Hygienevorgaben jedoch zu jeder Zeit eingehalten. Eine Woche lang ließen sich die Reisenden kulinarisch verwöhnen und in der Bäderabteilung ihre kleinen und großen körperlichen „Wehwehchen“ behandeln. Die medizinischen Anwendungen waren vielfältig und taten gut.

Land und Leute wurden der Gruppe bei einem sehr interessanten Nachmittagsausflug rund um Swinemünde nähergebracht. Der Nationalpark Wollin begeisterte mit seiner Waldlandschaft, und auf Karsibor, einer der drei größten Inseln im Stettiner Haff, erwartete die Gäste in einem neu errichteten, gemütlichen Lokal Glühwein und leckerer Kuchen. Es wurde überall gebaut, vor allem um die Infrastruktur zu verbessern. Zum Beispiel warten die Einheimischen sehnsüchtig auf den Tunnel unter der Swine, der dieses Jahr noch fertig werden soll. Aber auch der Tourismus soll vorangebracht werden, man spürte bei den Ausführungen des Reiseleiters durchweg Aufbruchstimmung. Auf der Rücktour fühlte man sich im Seebad Misdroy noch einmal in den Advent versetzt. Die Weihnachtsbeleuchtung wird in Polen erst Ende Januar abmontiert.

Kartenspielen, Bingo-Abend, ein bisschen Tanzmusik oder einfach nur die netten Gespräche beim abendlichen Cocktail taten ihr Übriges, Spaß zu haben und den Alltag zu vergessen. Alles in allem war es ein rundum erholsamer Urlaub, den man nur weiterempfehlen kann.                                                                                                            ( Bericht und Fotos SP )